Alterseinkünftegesetz

Die steigende Lebenserwartung. In Deutschland beziehen Frauen heute fast doppelt so lange Rente wie vor 40 Jahren. Bei Männern hat sich die Bezugsdauer um rund 50% erhöht. Außerdem müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen.


Der harte Schnitt - das Alterseinkünftegesetz ab 2005.
  • Nach dem Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) werden Renten
    (gesetzliche und private Basis-Renten) nachgelagert besteuert.
  • Ziel: Rentner werden zu Steuerzahlern – nur so bleibt der Staatshaushalt langfristig finanzierbar
  • Alle politischen Parteien sind sich einig – kein Regierungswechsel wird die Entscheidung
    rückgängig machen.
Die Steuerentlastung wächst von Jahr zu Jahr.
Aber es gibt auch positive Aspekte des Alterseinkünftegesetzes. Das Volumen an steuerlich abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen nimmt jährlich zu.

In 2005 sind 60% dieser Vorsorgeaufwendungen steuerfrei, maximal bis zu einer Höhe
von EUR 12.000,00 (bei Ledigen; bei Verheirateten verdoppeln sich die Freibeträge). Der Freibetrag
steigt jedes Jahr um 2% Punkte an, sodass in 2025 100% und damit maximal EUR 20.000,00
(Ledige) erreicht sind.

Veranlagungsjahr Steuerfreier Teil der Renten-
und Vorsorgebeiträge
2005 60%
2007 64%
2009 68%
2011 72%
2013 76%
2015 80%
2017 84%
2019 88%
2021 92%
2023 96%
2025 100%
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Unfallversicherung
Von Matthias Bohn | 20 August 2013